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Hamburg, du kannst so schön sein…

… sonniges Wetter, an den Landungsbrücken flanieren, ein Astra hier und da und ganz viel frischen Fisch.

Hach war das herrlich und wieder zu schnell rum… Freitagabend in Hamburg angekommen, sind wir direkt ins Hotel. Normalerweise buche ich, wenn möglich, Motel One, leider waren im Januar bereits viele Hotels ausgebucht und wir haben uns letztendlich für das Innside Melia in der Hafencity entschieden. Die Lage war top, das Hotel sehr ansprechend und das Personal mega freundlich. Hier die Key-Daten:

  • 4* Hotel INNSIDE (Eröffnung Juli 2017)
  • Nur 2 km vom Hamburger HBF entfernt
  • Moderne Zimmer und Suiten auf 6 Etagen
  • Restaurant und Bar mit Außenterrasse und Waterfront Deck
  • Hervorragende Lage, alle Sehenswürdigkeiten Hamburgs sind gut zu erreichen

Das Restaurant kann man wirklich empfehlen. Regionale Küche auf Sterne-Niveau und noch besser, bis 23h gibt es warme Küche. Die Bar ist stylisch und das Bar-Personal a) sehr freundlich, b) top-informiert und c) die produzieren ihren eigenen GIN!!! Als Gin-Liebhaber natürlich ein Hochgenuss. Dickes Gracias an Fernando (Bar-Chef), der uns seinen eigenen Gin als Sorbet serviert hat.

Am Samstag, nach dem Frühstück, haben wir uns auf den Weg zu den Landungsbrücken gemacht. Die komplette Alster entlang konnte man am Hafenfest teilnehmen. Die Menschenmassen bei dem schönen Wetter waren unglaublich, eine Fressbude nach der anderen und das Angebot an alkoholischen Getränken sehr gross. Für die Kids gab es eine grosse Kirmes mit Fahrgeschäften, Los-Buden und allem, was dazu gehört.

Unser Ziel war jedoch die Brücke 10! Eine Pflicht-Location in Hamburg, denn hier gibt es das beste Fischbrötchen in ganz Hamburg. Ob Stremel, Bismarck oder Matjes, dazu ein leckeres Bier… schmackofatz! Dabei das Treiben am Hafen beobachten, da verfliegt die Zeit.

Next Stop = mein Lieblings-Café, das Café Schmidt Elbe. Jeden Tag zaubern dort die Bäcker und die Konditoren in der Backstube an der Elbe mit Früchten und Schokolade, Biskuit und Mürbeteig. Daraus entstehen Torten und Tartes, Törtchen und Gebäck, Brot, Brötchen und Quiches. Mal sahnig, mal vegan – Hauptsache lecker! Und ein hervorragendes Frühstück! Regional und lecker – so muss das sein.

Doch das grosse Thema am Samstag, ganz klar, der letzte Spieltag der Bundesliga und die grosse Frage, rettet sich der Buli-Dino oder wird Buli-Geschichte geschrieben. Es wurde historisch, wir alle kennen das Ergebnis und wir alle haben die schrecklichen Bilder vernommen. Wer mir auf Instagram folgt, konnte alles live miterleben. Das Aufgebot an Polizisten war riesig, da wo Ordner normalerweise stehen, im Gäste Sektor, standen knapp 10 Mann zum Schutz der Gäste, der Rest vor der eigenen Nordkurve. Berittene Polizei, Polizeihunde und gefühlt Hamburgs komplettes Schutzpersonal, waren im Stadion. Unglaubliche Bilder und grosses Unverständnis. Klar, absteigen ist nicht schön, aber so??? Sie haben doch gut gespielt! Das hat nichts mit Fan-Dasein zu tun. Daher umso beeindruckender, die Fans des HSVs, die sich klar gegen diese schwarz gekleidete Gruppe von Idioten ausgesprochen haben. Die, die wirklich hamburger Jungs und Mädels sind! Es wurde viel geschrieben und in den Medien gezeigt, ich hoffe, der ein oder andere kommt wieder zur Besinnung, denn diese Truppe kann mit der richtigen Einstellung und der richtigen Fan-Gemeinschaft ganz schnell wieder aufsteigen. Tolle Stimmung – Chapeau Hamburg!

Mit diesen Eindrücken ging es zurück ins Hotel, eben fresh machen und ab zum Dinner. Reserviert hatten wir in der Bullerei von Tim Mälzer. Vorweg, in meiner Hitliste der TV-Köche Restaurants, hat sich die Bullerei auf den hinteren Plätzen platziert. Das Restaurant besteht aus einem Aussenbereich, einem kleineren (ruhigeren) Bereich gleich am Eingang und einem grösseren Raum im hinteren Bereich – gefühlt war dieser für die Abfertigung der Masse. Die Location selbst ist ganz nice, obwohl sie so gar nicht nach Tim Mälzer ausschaut. Das Personal ist jung, dynamisch und sehr freundlich und hat alles im Blick, vergisst aber auch schnell. Darüber kann man aber hinwegsehen. Zum Essen selbst: Wir haben uns für das 4-Gang Überraschungsmenü entschieden. Und ich war wirklich überrascht. Ich bin mit der Devise “Fleisch ist mein Gemüse” hin und war total perplex, als uns ein Mix aus Chi-Chi Küche und Spielerei serviert wurde. Das sah so gar nicht nach Mälzer aus. Geschmacklich war es top, bis auf das sous-vid-gegarte Filet, das war leider viel zu trocken. Ich habe einfach regionale, rustikale Küche erwartet und war letztlich enttäuscht.

Haken dahinter, denn es lag eine Nacht auf St. Pauli vor uns, eine die erst um 5h enden sollte und das, wo wir doch um 8h schon wieder heim mussten. Die ESC Party war im vollen Gange, die Menschen feierten und wir mittendrin, statt nur dabei. Location gibt es en masse, da eine zu empfehlen ist echt schwierig. Einfach feiern lautete die Devise.

Ich kann jedem einen Besuch in Hamburg nur empfehlen. Liebe Menschen, schöne Stadt, einfach zum Geniessen!

 

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